Erben - Gestalten - Stiften: Impulse für eine verantwortungsvolle Vermögensnachfolge

Wie lässt sich Vermögen so weitergeben, dass es langfristig wirkt und zugleich Konflikte vermeidet? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Podiumsdiskussion "Erben - Gestalten - Stiften - Weichenstellungen für die nächste Generation". Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über Strategien der Nachfolgeplanung und Möglichkeiten des Stiftens zu informieren.
Unser Vorstandsvorsitzender Oliver Hans moderierte das Gespräch mit Dominik Huth (PKF Wulf Gruppe), Claudia Hauke (VOELKER & Partner) und Andreas Rapp (Bankhaus Ellwanger & Geiger). Knapp 50 Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich dafür im Haus der Katholischen Kirche eingefunden. Zentrale Fragen des Gesrpächs drehten sich rund um Vermögensnachfolge, Stiftungsgründung und steuerliche Aspekte. Im Mittelpunkt standen typische Hürden in der Nachfolgeplanung - von fehlender rechtzeitiger Vorbereitung bis hin zu Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungen. "Ein großes Problem ist die Aufschieberitis", so Andreas Rapp. Alle Podiumsgäste machten deutlich, dass es wichtig ist, frühzeitig klare Regelungen zu treffen und alle Beteiligten einzubeziehen, um Konflikte zu vermeiden.
Auch Stiftungen als Instrument der Vermögensgestaltung spielten eine wichtige Rolle. Dabei wurde betont, dass Stiften nicht nur großen Vermögen vorbehalten ist - insbesondere Treuhandstiftungen bieten auch mit geringerem Kapital Gestaltungsmöglichkeiten. Neben steuerlichen Vorteilen steht für viele Stiftende vor allem der Wunsch im Vordergrund, gesellschaftliche Wirkung zu erzielen. Andreas Rapp sprach in diesem Zusammenhang von einer "emotionalen Rendite". Claudia Hauke hob hervor, dass sowohl Testament als auch Stiftungssatzung vorausschauend gestaltet sein müssen: "Die Nachlassregelung muss für morgen fit sein, aber auch in 20 bis 30 Jahren noch passen." Beim anschließenden Austausch am großzügigen Buffet konnten die Gäste individuelle Fragen vertiefen und die Diskussion in persönlicher Atmosphäre fortführen.